Blitzlicht Die FOS eröffnet vielseitige Chancen für Beruf und Studium Teil der Serie: Blitzlicht

Ein zentrales Merkmal der Fachoberschule (FOS) ist der Theorie-Praxis-Bezug, welcher besonders in der 11. Jahrgangsstufe durch die fachpraktische Ausbildung im Fokus steht. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren die Hälfte des Schuljahres in einem Praktikum. Zum Halbjahr erfolgt der Wechsel des Praktikumsbetriebes. Dadurch bekommen die Jugendlichen die Möglichkeit, innerhalb der Ausbildungsrichtung verschiedene Branchen kennenzulernen und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Die in der Praxis erworbenen Kenntnisse werden im Unterricht vertieft.

Je nach Ausbildungsrichtung findet das Praktikum in verschiedenen Branchen oder Bereichen statt. Hier findest du eine kleine Auswahl, welche Praktikumsstätten in den jeweiligen Ausbildungsrichtungen möglich sind:

An der FOS München-West, die direkt an der S-Bahn-Haltestelle Langwied im Münchner Westen liegt, werden die beiden Ausbildungsrichtungen Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung angeboten. Sieh dir hier an, was unsere Schülerinnen und Schüler über die Besonderheiten der Fachoberschule denken:

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 Ich habe mich für die FOS entschieden, weil ich nach dem Realschulabschluss nicht wusste, was ich machen will.

Dann habe ich mir auch überlegt, zuerst aufs Gymnasium zu gehen und dort mein Abitur zu machen.

Aber dadurch, dass durch Corona viele Praktika bei uns an der Realschule gefehlt haben und ich sozusagen keinen wirklichen Einblick ins Berufsleben bis vor diesem Schulbesuch an der FOS hatte, dachte ich mir: Dann ist die FOS besser, weil ich erstens mein Abi machen kann wie an einem Gymnasium, aber gleichzeitig auch Berufserfahrung dazugewinne und dann vielleicht weiß, was ich machen will oder eben nicht.

Weil ich mich für Wirtschaft interessiere und ich vermute, dass ich was Wirtschaft angeht hier mehr lernen als auf dem Gymnasium.

Ich konnte mich entscheiden zwischen Gymnasium und FOS für die Oberstufe, weil ich möchte unbedingt BWL studieren.

Die FOS ist für mich die richtige Schulform, weil ich nach der Realschule wusste, dass ich mich für Mathe und Physik interessiere.

Dieses Wissen wollte ich nochmal vertiefen.

In der 11.

Klasse fand ich am Praktikum sehr gut, dass man auch praktische Erfahrungen sammelt.

Dadurch ist es etwas ganz Anderes, weil man sich schon ab der 11.

Klasse überlegt, wieso man noch zur Schule geht oder was man später machen möchte.

Es gibt Tests im Internet.

Das habe ich selber gemacht.

Einfach ein Test mit mehreren Fragen.

Irgendwelche Fragen, z.B.

in welchen Fächern man gut ist, in welchen man schlecht ist.

Und am Ende kommt ein Ergebnis, z.B.

Wirtschaft und Verwaltung oder Gestaltungs-FOS.

Ich habe auch einen dieser Tests gemacht.

Bei mir ist auch Wirtschaft und Verwaltung rausgekommen.

Und ich finde, das passt auch wirklich zu mir.

Für die Wahl des Ausbildungszweiges sollte man schauen, was gefällt einem und was will man in der Zukunft machen.

Was stellt man sich vielleicht beruflich vor?

In welche Richtung will man gehen?

Meine Tipps wären, man sollte das machen, was einen wirklich interessiert.

Man sollte vielleicht auch was ausprobieren.

Praktika machen und dann sehen, was einem gefällt.

Man muss schauen, was man am besten kann.

Ich habe das auch gesehen, dass ich nicht der sprachlich Begabteste bin.

Deswegen habe ich mich für die FOS Technik entschieden.

Für mich war der Start an der FOS echt etwas Neues, weil es doch anders war als in der Realschule.

Aber es ist echt machbar.

Ich fand, man hat weniger schriftliche Prüfungen, die dadurch aber wichtiger sind.

Aber es ist echt gut zu machen.

Ich war am ersten Tag sehr aufgeregt.

Aber das ging hier sehr einfach und schnell.

Ich habe sehr schnell Freunde gefunden.

Mein Start an der FOS war ziemlich entspannt.

Ich hatte erst ein bisschen Angst, weil es immer so dargestellt wird, als wäre es hier komplett anders als auf der Realschule; auch mit dem Praktikum-Schule-Wechsel.

Davor hatte ich sehr Angst, dass ich mit diesem Wechsel nicht klar komme.

Dass ich zwei Wochen Praktikum habe und dann direkt wieder in die Schule komme.

Aber jetzt nach diesem halben Jahr, ging es tatsächlich einfacher für mich als ich dachte.

Den Start an der FOS fand ich allgemein schwer, weil es ganz neu ist.

Man kann es mit der Realschule nicht vergleichen.

Es ist auch deutlich anspruchsvoller, weil der Stoff in einem viel kürzeren Zeitraum rübergebracht wird.

Und das ist die Hauptschwierigkeit.

Aber wenn man sich nach der 11.

Klasse an das Tempo anpasst, dann geht das schon.

Die Erfahrung, die mich bisher im Praktikum besonders geprägt hat, ist der Umgang mit den Maschinen.

Ich habe bisher ein Metallpraktikum durchgeführt, das heißt man lernt wie man bohrt, fräst, dreht.

Also wie man mit den Bohr-, Dreh- und Fräsmaschinen wirklich korrekt umgeht.

Ich hatte richtig Glück im Praktikum, weil einerseits die Chefin mir ziemlich viel gezeigt hat.

Ich hatte in der Bank ein Praktikum.

Und dort fand ich es echt toll, dass die Chefin oder auch die Kollegen mir alles gezeigt haben, z.B.

die Abläufe und so weiter.

Und dann macht man sich auch Gedanken, ob der Job für einen geeignet ist.

Besonders geprägt hat mich – ich war in der Grundschule – eben auch Kontakt mit Eltern zu haben oder auch Telefonate zu führen.

Dass man dort einfach freier wird und nicht so abgehakt am Telefon redet.

Ich persönlich habe dann das fachgebundene Abitur und werde dann dual studieren … Wirtschaftsingenieur für Maschinenbau hatte ich mir vorgenommen.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher.

Entweder will ich wirklich bei der Versicherung bleiben und dann nach meinem Fachabi eine Ausbildung machen.

Oder ich mache mein allgemeines Abi, also die 13.

Klasse, und will dann Jura studieren.

Ich will erstmal die 13.

Klasse machen.

Dann will ich irgendwas in die Richtung Informatik studieren.

Da bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Entweder gehe ich vielleicht auf die Fachhochschule oder ich mache eine Ausbildung.

Das weiß ich aber zu jetzigem Stand noch nicht so genau.

Aber eigentlich tendiere ich eher zu einer Ausbildung.

Wir haben hier sehr viele nette Lehrer … fast alle jedenfalls, die sich auch wirklich um einen kümmern.

Ich würde sagen, dass sie noch ziemlich neu ist und das merkt man auch.

Ziemlich modern ist und dass die Lehrer auch wirklich auf einen eingehen wollen.

Dass man in der 12.

Klasse vor allem klassenübergreifend viele Tische hat, wo man sich hinsetzen kann, die Pause mit seinen Freunden verbringen kann.

Und dass auch ein großer Außenbereich zur Verfügung steht.

Dass wir einerseits eher so eine Art Campus sind, wo viele berufliche Schulen sind.

Also man hat hier auch Berufsschulen und auch die Technikerschule.

Und dadurch ist es etwas ganz Anderes.

Man ist schon mit ganz verschiedenen anderen Leuten hier auf der Schule.

Ich finde das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern sehr gut und auch sehr persönlich.

Das Angebot der Fachoberschule reicht von der 11. über die 12. bis hin zur 13. Jahrgangsstufe. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch die Vorklasse besucht werden, die durch intensivierten Unterricht in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch auf die 11. Jahrgangsstufe vorbereitet. Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule, Mittelschule, Realschule und des Gymnasiums – dabei müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden. Die FOS kannst du mit drei unterschiedlichen Abschlüssen ablegen: das Fachabitur, das fachgebundene Abitur oder das allgemeine Abitur.