Deutsch-Französische Freundschaft Ratatouille mit einer Prise AbiBac
Das AbiBac ist gelebte Deutsch-Französische Freundschaft! Im Jahr 1994 wurde mit einem gemeinsamen Regierungsabkommen der Grundstein für Schülerinnen und Schüler am Gymnasium gelegt, nicht nur die deutsche Hochschulreife, sondern auch das französische Baccalaureát zu erwerben.
Am Gymnasium Buchloe, dem einzigen Gymnasium in Schwaben, an dem das Deutsch-Französische Doppelabitur angeboten wird, berichten euch Schülerinnen und Schüler von den Besonderheiten und ihren Eindrücken rund um das AbiBac:

Man kann die französische Sprache sehr viel intensiver lernen, weil man auch die Fächer Geschichte und Sozialkunde auf Französisch hat.
Ich habe AbiBac gewählt, weil ich fünf Jahre in Frankreich gelebt habe.
Aus diesem Grund denke ich, dass ich ganz gut Französisch spreche.
Und ich denke, dass es sehr gut für meine Schullaufbahn sein wird.
AbiBac bedeutet, dass ich mein deutsches und mein französisches Abitur, das sogenannte Baccalauréat, in einem ablegen werde.
Das bedeutet auch, dass ich neben dem normalen Französischunterricht auch noch zwei andere Fächer, in meinem Fall Geschichte und Sozialkunde komplett auf Französisch unterrichtet bekomme.
Das bedeutet, dass der ganze Unterricht auf Französisch ist.
Aber auch, dass unsere Klausuren, Tests und Abfragen auf Französisch stattfinden.
Außerdem muss ich Französisch als schriftliches und mündliches Abiturfach belegen.
Im AbiBac-Zweig ist das Besondere, dass man Geschichte und Sozialkunde auf Französisch hat.
Wir waren eine sehr kleine Gruppe und so hatten wir immer eine sehr gute Atmosphäre.
Wir konnten besser zusammen lernen, Fragen stellen, Übungen machen und natürlich Französisch sprechen.
Die Vorteile sind, dass, wenn ich mein Abitur habe, zwei Abiturnoten bekomme: einmal die Note vom deutschen und einmal vom französischen Abitur.
Mit der Note vom Baccalauréat kann ich auch in Frankreich studieren, wenn ich möchte.
Und natürlich das Offensichtliche, dass ich einfach immer besser in Französisch werde, mit jedem Mal, wenn wir AbiBac-Kurse haben.
Weil ich mich natürlich ein bisschen mehr mit der Sprache beschäftige als der „normale“ Französischschüler.
Wenn man das AbiBac macht, kann man interkulturelle Kontakte knüpfen.
Man kann im Fach Deutsch eine mündliche Abitur Prüfung ablegen, was ich persönlich für einen sehr positiven Aspekt halte.
Ich bin ein bisschen ein Spezialfall, weil ich extra für AbiBac die Schule gewechselt habe.
Für mich war AbiBac eine sehr gute Entscheidung, weil am Ende die Note des Bac besser war als die des Abiturs.
Wenn du Französisch magst, wenn dir das Spaß macht, wenn du gerne Französisch sprichst und damit arbeitest, dann empfehle ich dir auf jeden Fall AbiBac zu wählen.
AbiBac-Projekte
Jedes Schuljahr vertiefen die Buchloer Französischschülerinnen und -schüler der Oberstufe ihre Sprach- und Kulturkenntnisse mit Projekten und P-Seminaren en vogue.
Wer möchte authentische französische Gerichte probieren und zuhause nachkochen?

Bonjour!
Wird sind das P-Seminar „Französische Esskultur Hautnah“.
Und heute stellen wir euch unser Projekt vor.
Eigentlich hatten wir geplant, einen französischen Abend zu machen, an dem wir französische Gerichte live vor unseren Gästen vorbereiten.
Doch dann kam Corona.
Und so mussten wir mit einer Alternative aufkommen.
Boxen für Zuhause, wo man selbst kochen kann – extra Corona-freundlich.
Und so war unsere Idee geboren: cuisine at home.
Diese Kochboxen waren natürlich die Alternative zu den Gerichten, die wir an diesem Tag hätten vorkochen sollen.
Mit den gewissen Rezepten und genau den perfekten Zutaten war es dann den einzelnen Leuten möglich, diese Gerichte direkt von Zuhause zu kochen.
Unsere Kunden konnten sich dabei ein 3-Gänge-Menü selbst zusammenstellen: mit einer Vorspeise, beispielsweise einem französischen Salt, einem Hauptgericht, zum Beispiel eine Quiche, und einer Nachspeise, zum Beispiel Mousse au chocolat.
Weitere Infos zu dem Ablauf und zu den Bildern der Gerichte findet ihr auf unserer Instagram-Seite: cuisineathome_buchloe.
Au revoir!