Lehrerausbildung Mit dabei an meiner Mittelschule

Ein typischer Tag als Lehrer an einer Mittelschule ist sehr vielseitig! Dominic Angermeier, damals Referendar im zweiten Ausbildungsjahr, nimmt euch in diesem Video mit auf einen Rundgang durch seine Schule. Dabei zeigt er verschiedene Stationen sowie wichtige Aufgaben des beruflichen Alltags als Lehramtsanwärter. Insider-Tipps zum Referendariat inklusive!

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Video

1 Mein Name ist Dominic Angermeier.

Ich bin Lehramtsanwärter im zweiten Jahr.

2 Heute zeige ich euch mal, wie so ein Alltag im Referendariat aussieht.

3 Kommt einfach mit.

4 Meine Einsatzschule ist die Mittelschule Lerchenfeld.

5 Und da ist schon die erste wichtige Person.

6 Das ist unser Hausmeister.

Das ist eine ganz wichtige Person.

Die werdet ihr im Referendariat sehr oft brauchen.

7 Jetzt geht’s weiter in die Schule.

8 Jeder Schultag startet mit einem Ritual.

9 Als allererstes: die Begrüßung der Sekretärin.

Die sitzt normal hier.

10 Und gleich dahinter, in diesem Zimmer, ist das Büro der Schulleitung.

11 Und was auch sehr wichtig ist zum Wochenbeginn: Hier findet ihr ein Fach, wo immer die Zettel von den Schülern sind, die krank sind.

12 Weiter geht’s ins Lehrerzimmer.

13 Angekommen im Lehrerzimmer.

Hier ist mein Arbeitsplatz bzw.

einer meiner Arbeitsplätze.

14 Ich finde, als Lehrer hat man mehrere Arbeitsplätze.

Hier lege ich erstmal meine schwere Tasche ab.

15 Und dann geht’s zurück zu einem sehr wichtigen Gerät, 16 das ihr sehr oft brauchen werdet.

Und zwar den Kopierer.

17 Auf geht’s!

18 Der Kopierer: Freund und Feind jedes Lehrers.

19 Ihr solltet zu Beginn des Referendariats die grundlegenden Funktionen beherrschen 20 und längere Warteschlangen damit vermeiden, wenn auch mal ein Papierstau ist.

21 Wenn ihr alles ausgedruckt und kopiert habt, geht’s weiter ins Klassenzimmer, wo der Unterrichtstag erst so richtig startet.

22 Dort gehen wir jetzt auch hin.

23 Endlich angekommen in meinem Klassenzimmer.

Hier verbringt man im Lehrerberuf eigentlich die meiste Zeit.

24 Und wie der Unterrichtsalltag so abläuft erklär ich dir jetzt.

25 Hier im Klassenzimmer beginnt der Unterricht um 8 Uhr.

26 Ich bin aber immer spätestens um 7 Uhr 45 in der Klasse, damit sich die Schüler, aber auch ich, 27 sich noch optimal auf den Unterricht vorbereiten können.

28 Der Ablauf der Stunden ist eigentlich immer gleich.

Das heißt: 29 Wir haben zwei Stunden Unterricht, gefolgt von 15 Minuten Pause.

30 Wobei die Pause ist dann eher für die Schüler und Schülerinnen gedacht, 31 weil der Lehrer hat immer irgendeine Aufgabe.

32 Entweder eine Frage beantworten von Schülern oder ein anderes Anliegen.

33 Oder er muss noch schnell ein Telefonat führen.

34 Aber Zeit für einen kleinen Snack zwischendurch ist im Normalfall schon immer.

35 Ich bin jetzt im zweiten Jahr des Referendariats.

Und dort hat man ja dann normalerweise eine Klassenleitung.

36 Und wie so ein Stundenplan von einer 5.

Klasse aussieht, das blende ich euch jetzt hier kurz ein.

37 Von den Fächern, die ihr jetzt gerade gesehen habt, habe ich in dieser Klasse Mathe, Natur und Technik, Sport und Informatik.

38 Und in zwei anderen Klassen habe ich dann auch noch Natur und Technik und Sport.

39 So komme ich insgesamt auf meine 15 Wochenstunden, 40 die rein für den Unterricht gedacht sind.

41 Diese Wochenstunden sind auf Montag, Mittwoch und Donnerstag verteilt.

42 Den Dienstag und Freitag verbringt ihr mit dem oder im Seminar.

43 Das heißt ihr seid an anderen Schulen oder an eurer Seminarschule.

44 Und genießt dort euren Ausbildungstag.

45 Um jetzt wieder zum normalen Unterrichtstag zurückzukommen.

Der endet hier normalerweise um 13 Uhr.

46 Dann heißt es für mich zum ersten Mal richtig Pause machen.

Das heißt ich gehe in die Mensa runter und hole mir etwas zu essen.

47 Dann ab ins Lehrerzimmer damit und ein bisschen mit den Kollegen und Kolleginnen ratschen.

48 Und dann geht’s aber schon wieder zurück hier rauf ins Klassenzimmer.

49 Warum ausgerechnet ins Klassenzimmer?

50 Ich habe hier drüben einen ganz großen Schrank mit vielen Ordnern.

51 Das sogenannte Schriftwesen.

Das heißt es jetzt zu pflegen.

52 Das heißt ich führe meine Schülerbeobachtungen, 53 ich korrigiere Hefte oder korrigiere Proben und pflege das dann dort ein.

54 Gleichzeitig bereite ich schon den Unterricht für den nächsten Schultag vor, 55 wenn dies nicht bereits schon am Wochenende oder so geschehen ist.

56 Dann heißt es meistens für mich so irgendwann zwischen 15 und 16 Uhr ab nach Hause.

57 Zuhause angekommen heißt es dann noch weitere Aufgaben erledigen.

58 Zum Beispiel die restliche Unterrichtsvorbereitung oder jetzt ganz aktuell Zeugnisse schreiben.

59 Und wenn das erledigt ist, ist erstmal so ein Tag eines Lehrers geschafft.

60 Zum Schluss zeige ich euch jetzt noch zwei Orte, an denen ich auch häufiger bin.

61 Dorthin nehme ich euch jetzt einfach nochmal kurz mit.

62 So, jetzt sind wir am Pausenhof der Mittelschule Lerchenfeld in Freising.

63 Hier können die Schüler in ihren Pausen entweder zum Beispiel Kicker spielen.

64 Dann haben wir noch Tischtennisplatten oder hier auch eine Torwand.

65 Und dort hinten auf dem Sportplatz, wo die Schüler eigentlich mit dem Ball spielen können, 66 hab‘ ich zweimal in der Woche Pausenaufsicht.

67 Apropos Sport und Ballspielen!

Kommen wir zu der letzten Station.

68 Angekommen an der letzten Station für heute, und zwar der Turnhalle.

69 Hier bin ich von meinen 15 Wochenstunden insgesamt 4.

70 Und somit ist das auch der zweithäufigste Unterrichtsort für mich an der Schule.

71 Ich hoffe ich konnte dir einen kurzen Einblick aus meiner Schule bzw.

aus dem Alltag eines Lehramtsanwärters geben 72 und würde mich freuen, wenn wir uns einfach beim nächsten Video wiedersehen.

73 Also, bis dann!

Dominic Angermeier

Dominic Angermeier

Dominic Angermeier nimmt euch mit in seinen Schulalltag an einer bayerischen Mittelschule.