„Werte machen Schule“ Was wir tun, ist von Dauer!

An den Wertebotschafter-Schulen gibt es immer mal wieder die Frage: Was tun wir, wenn unsere Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter die Schule wechseln oder den Abschluss machen? Nicht überall können sofort neue Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter ausgebildet werden: War dann alles umsonst und wir stehen wieder am Anfang?

An Schulen kann man viel tun, damit die Wertearbeit weiterläuft. Hier findet ihr Ideen, wie man Wertebildung an Schulen dauerhaft unterbringen kann:

Eine Werte-AG gründen

Eine Werte-AG zu gründen, bringt viel gegenseitige Unterstützung und Spaß. Und gleichzeitig ist das ein super Weg, eine ganze Gruppe aufzubauen, in die jüngere Schülerinnen und Schüler hineinwachsen und den Einsatz für Werte dauerhaft lebendig halten. Ein Beispiel zeigt die Maria-Ward-Mädchenrealschule aus Kempten.

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Nach meiner Ausbildung zur Wertebotschafterin bin ich erst mal zu unserer Werte-Teamleiterin der Frau Holzer gegangen und wir haben dann gemeinsam versucht, mit unserem Werteteam neue Leute zu bekommen und das Ganze einfach weiterzuführen.

Die Ideen, die wir da gestaltet haben, an der Schule umzusetzen.

Also mir ist wichtig, dass man sich vertraut, dass man zusammenhält, dass man Aktionen gemeinsam plant.

Also wir haben zum Beispiel Bleistifte gemacht, da waren dann auch Wertesprüche drauf und dann hat jede Schülerin und auch jeder Lehrer einen Bleistift bekommen.

Außer den Bleistiften haben wir noch Wertesprüche an die Treppen hingemacht.

In bunten Farben.

Genau und ich finde es eigentlich voll cool, weil dann kommt man in die Schule rein, sieht die bunten Farben und dann freut man sich auch gleich.

Und das ist eine Motivation.

Also mir ist es sehr wichtig, dass man zusammenhält bei der Arbeit und dass man halt auch Respekt voreinander hat und das alles zusammen macht.

Und ich finde, dass es bei unserem Werteteam ganz gut und wir können gut zusammenarbeiten.

Wir sind eine Truppe, die total viel Zeit miteinander verbringt.

Und ja, in dieser Gemeinschaft geht es mir darum, ein gutes Klima herzustellen und was zu vermitteln, was bleibt, was man mit ins Leben nimmt.

Gerade in der heutigen Zeit, die von einem stetigen Wandel in der Gesellschaft geprägt ist, sind Werte und Normen sehr Halt gebend und können Orientierung geben und ich erhoffe mir von der Werte-AG hier an der Schule, dass nicht nur die Lehrkräfte, sondern vor allem die Schülerinnen untereinander die Werte vorleben.

Dass sie einen inneren Kompass entwickeln, der sie im späteren Leben auch anleitet, richtige Entscheidungen zu treffen.

Und dass unsere Schülerinnen als starke Persönlichkeiten irgendwann unsere Schule hier verlassen werden.

Also in der Zukunft erhoffe ich mir auf jeden Fall, dass viele liebe neue Mädels zu uns kommen, die sich auch gerne engagieren, also das wünsche ich mir auf jeden Fall und vor allem, dass wir ein schönes Wirgefühl hier haben.

Also das es eine schöne Gemeinschaft hier in der Schule wird.

Das Wertebotschafter-Amt weitergeben

Man kann das Wertebotschafter-Amt auch weitergeben und selbst eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger suchen. Nil Deniz besucht die 9. Klasse am Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim und wurde für das Amt als Wertebotschafterin ausgewählt. Hier erklärt sie, wie das für sie ist, und stellt ein paar Projekte vor:

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Klar, Wertebotschafterinnen und Wertebotschafter planen Projekte und führen sie an ihren Schulen durch. Und wie man an den Beispielen schon sieht: Sie gestalten damit ihr Schulhaus und stoßen Aktionen an, die man jedes Schuljahr wiederholen kann. Auch wenn sie selbst dann ihren Abschluss in der Tasche haben, bleiben dadurch Werte an den Schulen lebendig.

Ihr wollt mehr zur Ausbildung zur Wertebotschafterin oder zum Wertebotschafter erfahren? Dann lest doch mal in den Blogbeitrag „Wertebotschafter werden: Das erwartet dich!“ rein!